Friseur aus Leidenschaft mit der echt kölsch-italienischen Note

Es ist ja hinlänglich bekannt, dass die Römer an der Gründung Köln eine wichtige Rolle gespielt haben. Auch wenn in den Jahrhunderten danach, die Kölner auch schwierige Zeiten durchleben mussten, kulturelle Gepflogenheiten aus dem Ausland wurden von den Kölnern immer sehr gern aufgenommen, in ihren kölschen Kosmos "eingekölscht" und letzlich die Stadt dadurch auch maßgeblich geprägt. Köln steht seit jeher für Toleranz und die multikulturelle Landschaft. Vor allem das Agnesviertel steht noch für diese Attribute ein und viel wichtiger, hier in unserem Agnesveedel wird es noch jeden Tag vorgelebt.

So findet man hier neben den urkölschen Kneipen, auch die gesamte Palette der multikulturellen Landschaft, die wir so lieb gewonnen haben. Dass Italien mehr als Eiscafés zu bieten hat, ist durchaus bekannt. Vor allem in der Mode finden sich die Einflüsse Italiens wieder. Aber ohne die passende Frisur, kommt auch das schönste Kleid nicht zur Geltung. So beeinflussen die kölschen Italiener seit Jahrzehnten mit ihren Friseursalons, was Mann bzw. Frau für Frisuren trägt.

Köln wird ja auch gerne als nördlichste Stadt Italiens angesehen, was neben der Anzahl der Kirchen auch an der Lebensfreude der Kölner liegt. Einen ganz besonderen Teil Italiens findet man auch in der Ewaldistraße 17. Denn hier betreibt seit 1983 Filippo Suffia mit italienischem Charme seinen Friseursalon und ist aus unserem Veedel nicht mehr wegzudenken.

Bis es aber soweit war, dass Filippo seinen eigenen Friseursalon eröffnen konnte, hatte er bereits einen langen und beschwerlichen Weg aus der kleinen Stadt Aidone in Sizilien bis nach Köln in die Ewaldistraße erfolgreich hinter sich gebracht. Filippo konnte bereits im frühen Kindesalter mit 7 Jahren in seinem Heimatort bei einem Friseur die ersten Einblicke ins Friseurhandwerk gewinnen. So half er im Friseursalon aus und durfte auch schon die Kunden für die Rasur vorbereiten sowie den Rasierschaum auftragen.

Mit 14 Jahren beendete Filippo die Schulzeit und lernte das Friseurhandwerk von Grund auf in Catania, der Hauptstadt der Region Catania in Sizilien. Nach der darauf folgenden Militärzeit entschloss sich Filippo Italien zu verlassen und kam 1973 mit 21 Jahren nach Köln, wo er seitdem als Friseur arbeitet. Bereits 1975 verschlug es ihn ins Agnesviertel und er nahm eine Arbeitsstelle direkt am Neusser Platz im „Blauen Salon“ an. 1980 wechselte Filippo ein paar Strassen weiter die Arbeitsstelle und fand letzendlich seine berufliche Heimat, der er bis heute treu geblieben ist, die Ewaldistraße 17.

Da seine umfassenden Fachkenntnisse und Praxiserfahrung, die er bereits seit 15 Jahren sammeln konnte, in Deutschland leider nicht anerkannt wurden, absolvierte Filippo 1982 seine Gesellenprüfung und anschliessend 1983 seine Meisterprüfung mit großem Erfolg. Trotz schwierigster Bedingungen, als Familienvater von zwei kleinen Kindern und alleiniger Verdiener sowie die deutsche Sprache noch nicht so gut beherrschend, liess sich aber Filippo von seinem erfolgreichen Weg nicht abbringen und ging unaufhaltsam seinen Weg. So übernahm er bereits kurz nach seiner Meisterprüfung den Friseursalon vom Vorbesitzer und der Friseursalon Filippo war geboren.

Kurze Zeit später war Filippo für seine ausgezeichnete Qualität nicht nur im Agnesviertel bekannt. Frauen und Männer schätzen gleichermaßen sein Handwerk und gaben sich vertrauensvoll in seine Hände. In dieser Zeit wurde Filippo vor allem für die Männerfrisuren bekannt, wobei die Männer noch einen besonderen Service geniessen konnten, die Nassrasur. 1984 nahm er sogar an den Landesmeisterschaften und der Deutschen Meisterschaft teil.
Auch in den Jahren darauf, vertrauten seine Kunden auf seine Fähigkeiten und fanden ob jung oder alt ihren persönlichen und modernen Haarschnitt.

Neben seinem Friseusalon spielte Filippo leidenschaftlich gerne Fussball. So hat er jahrelang selbst aktiv Fussball gespielt und übte zusätzlich mehrere Funktionen in seinem Fußballverein Eintracht Italia aus.

1992 trat dann die zweite Generation in Erscheinung und in die Fußstapfen des Vaters. Tochter Giusy absolvierte bei Filippo ihre Lehre. Als echt kölsches Mädche ist sie im Agnesveedel aufgewachsen und lernte schon in jungen Jahren viel von ihrem Vater. Wer wäre wohl besser als Lehrmeister geeignet, als ihr eigener Vater, der sie in die Geheimnisse des Friseurhandwerks einführen konnte. Im Jahre 2000 machte sie mit 24 Jahren als einer der jüngsten Absolventen ihre Meisterprüfung mit sehr gutem Ergebnis.

Seitdem führen Tochter und Vater zusammen den Familienbetrieb. Während die Tochter mehr die Frisuren der Damen kreiert, konzentriert sich der Vater meist auf die Männerfrisuren. Als Highlight wird weiterhin die Nassrasur alla Siziliana angeboten. Filippos männliche Kunden kommen noch in den Genuß einer entspannenden Nassrasur vom Feinsten, wie man sie nur aus den südlichen Ländern kennt und die heute immer weniger Friseure anbieten.

Seit neun Jahren sorgt Ombra zusätzlich dafür, dass sich die Kunden besonders wohl fühlen und wuselt im Laden herum bzw. empfängt die Kunden bereits an der Tür oder begleitet sie heraus. Manchmal macht es sich Ombra auch einfach gemütlich und beobachtet so das Treiben, wobei die Streicheleinheiten der Kunden natürlich nicht zu kurz kommen dürfen. Auch ausserhalb des Friseursalons ist Ombra im ganzen Veedel als der Friseurhund bekannt und wird schon von weitem erkannt.

Seit über 25 Jahren befindet sich mittlerweile der Friseursalon in Familienbesitz. Auch die Kunden kommen kommen teilweise in der vierten Generation immer wieder gerne zu Filippo und wissen die lockere tolle Stimmung zu schätzen. Im Friseursalon Filippo fühlt man sich wie in einer großen Familie und die sympathische Art von Vater und Tochter kommen bei den Kunden sehr gut an. Somit ist es auch kein Wunder, dass die Stammkundschaft über 90% der Kunden ausmacht. Dies bestätigt, dass sich alle Kunden bei Filippo rundum wohl fühlen. Damit dies auch in Zukunft so bleibt, wurde bereits für die nächste Generation gesorgt, um den Friseursalon in die dritte Generation zu führen. Tochter Giusy brachte am 08.11.2007 ihren Sohn David auf die Welt, der schon jetzt täglich in die große Welt des Friseursalons schnuppern darf.

Im Zeitalter der Friseurketten, die zum Teil für geringe Preise, geringe Qualität und unpersönliche Behandlung stehen, verbinden Filippo und seine Tochter noch die gute alte Zeit in Form von Qualität und einer individuellen persönlichen Betreuung mit der kölsch-italienischen Note und modernen Frisuren. Im Friseursalon bleibt kein Kundenwunsch unerfüllt. Frisuren sowie Farbe und Strähnen werden individuell und typgerecht bei Damen und Herren von jung bis alt kreiert.

Kommen Sie doch einfach mal vorbei und fühlen sich wie im Italienurlaub bei toller Atmosphäre, fairen Preisen und natürlich einem leckeren Milchkaffee.

Filippo und Tochter Giusy freuen sich auf Sie.